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In Nordhausen sollte die Oberligasaison für die 2. Mannschaft des VfB 91 Suhl enden, wie sie im September in Vacha begann. Mit den angesetzten Spielen gegen die Vertretungen aus Nordhausen und Vacha. Leider machte Gera durch die Verlegung auf den Ostersonntag einen Strich durch diese Rechnung. So fuhren die Suhlerinnen zum (damit) vorletzten Spieltag nach Nordhausen, um Punkte zu sammeln. Dies gelang mit einem spannenden für die Zweite fast schon typischen 3:2 Tiebreak-Sieg über Nordhausen und einem 3:0 Erfolg gegen Vacha. Damit klettern unsere Farben auf die Spitzenposition der Oberliga. Ohne die verletzte Kapitänin Lenz sowie den arbeitsbedingten Ausfall von Langguth starteten die Mädels des VfB unsicher in das 1. Spiel gegen Nordhausen. Zahlreiche eigene Fehler sorgten für permanenten Rückstand. Nicht leicht war es das eigene Spiel zu stabilisieren. Mit 25:19 ging daher der 1. Satz verdient an die viel sicherer spielenden Nordhäuserinnen. Trotz des Wechsels auf der Zuspielposition gingen die Suhler Mädels unverändert unsicher in den 2. Satz. Zahlreiche Angriffs-, Annahme- sowie Abwehrfehler prägten das Suhler Spiel. Daher ging auch der 2. Satz mit 25:20 klar an Nordhausen. Angetrieben durch eigene lautstarke Motivation erkämpfte sich Suhl dann endlich in ihr Spiel. Knapp in Führung zu jeder Zeit des Satzes keimt die Hoffnung einer Wende auf. Doch weit war der Weg, denn Nordhausen gab nicht auf. Mit leichten Aufschlagfehlern des Gegners besiegelte Suhl den 3. Satz, wenn auch etwas glücklich mit 25:22. Durchatmen und mutig weiterspielen sollte nun die Devise sein. Dies gelang ab dem 3:5 Rückstand im 4. Satz perfekt. 3 Aufschlagserien von Menz, Schriever und Habelt sicherte den klaren 25:11 Satzerfolg gegen die schwächelnden Nordhäuserinnen. Wie so oft diese Saison musste der Tiebreak her. Mittlerweile der 9., wobei Suhl Nervenstärke bewies, da 6 der letzten 8 bereits gewonnen werden konnten. So startete der Satz ausgeglichen. Beide Teams kämpften erbittert um jeden Punkt, wollten sie doch das Spiel gewinnen. 2 Blöcke sorgten für die Führung von 8:5 für Suhl beim Seitenwechsel. Mit einem Ass und 3 Fehlern des Gegners zogen die Suhlerinnen auf 12:6 davon und der Satz schien entschieden. Doch wer sie kennt, zittert bis zum Schluss. So wurde es durch zahlreiche ungenutzte Chancen zum Ende noch unnötig spannend. Mit 15:13 für die Suhler Farben war ein spannendes und ausgeglichenes Spiel am Ende mal wieder 3:2 entschieden. Erleichtert und gestärkt ging es im Anschluss gegen den VfB aus Vacha. Mit dem Schwung des vorangegangenen Spiel ging es auch gegen Vacha druckvoll los. Mit 25:10 war der 1. Satz schnell entschieden. Doch zu schwach und kraftlos agierte der Gegner aus Vacha, was leider die Konsequenz und Konzentration der Suhlerinnen beeinflusst. So wog der 2. Satz im ausgeglichen Spielstand dahin. Mit unnötigen Fehlern machte Suhl den Gegner stark bzw. den Sack erst bei 29:27 zu. Im 3. Satz ein ähnliches Bild auf Suhler Seite. Doch etwas konsequenter im Abschluss bescherte die verdient Führung ab Mitte des Satzes, welche zum 25:20 Satzerfolg und damit 3:0 Sieg führte.
Mit diesen beiden Siegen sicherten sich die Mädels des VfB erstmals in dieser Spielrunde den 1. Tabellenplatz der Oberliga und aufgrund der Tabellensituation bereits vor dem Nachholspieltag in Gera am Ostersamstag den Aufstieg. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit und kampfstarkem Spiel ebnete die Zweite den Weg zu diesem Erfolg. Nun gilt es den Fokus auf die nächsten Highlights zu richten. In der 4. Runde des Landespokals gastieren am Samstag in der heimischen Bruchholzhalle die Thüringenligisten aus Meiningen (Landesmeister), Jena und Ilmenau. Außerdem geht es am folgenden Wochenende im Nachholspiel um die Tabellenspitze gegen Gera. In beiden Fällen ist Spielbeginn 13 Uhr. Beim Heimspiel findet parallel in der Halle das Saisonfinale der Kreisklasse statt und dazu sind natürlich alle Fans und Freunde recht herzlich eingeladen.

Es spielten: J. Seelig, S. Menz, M. Eberhard, C. Schriever, E. Maschke, A. Habelt, J. Haspel, S. Schön