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Die Ernestiner Sporthalle in Gotha war am vergangenen Samstag Austragungsort des 2. Spieltages der Oberligamannschaft des VfB 91 Suhl. Mit dem frühen Beginn von 10 Uhr kam unsere Zweite schwer in Fahrt. So verloren sie mit 3:0 gegen VC Gotha und gewannen am Ende glücklich 3:2 gegen SV Stahl Unterwellenborn. Der frühe Start in der 1. Begegnung des Tages gegen den heimischen VC Gotha verkrafteten die Suhlerinnen nur schwer. Unaufmerksamkeiten und mangelnde Frische besiegelten die 22:25 Niederlage im 1. Durchgang. Endlich wach und mit wesentlich mehr Spielwitz starteten die Suhlerinnen in den 2. Satz. Ein Auf und Ab bestimmte diesen Durchgang. Am Ende gelang es den Suhlerinnen sich mit 24:20 abzusetzen. Der finale Punkt blieb allerdings aus und Gotha entschied den 2. Satz mit 27:25 ebenfalls für sich. Der dritte Satz als Spiegelbild des 2. offenbarte ebenfalls Hochs und Tiefs auf beiden Seiten. Ab der Mitte des Satze konnten die Suhlerinnen sich absetzen. Über 20:16 und 24:22 Führungen konnte auch dieser Abschnitt nicht auf der Habenseite verbucht werden, was zur 0:3 Niederlage führte. Das 2. Spiel des Tages endschied der VC Gotha denkbar knapp mit 3:2 gegen SV Stahl Unterwellenborn für sich. Nach dieser Spielpause griffen auch die VfB-Mädels wieder in die Jagd um Punkte ein. Gegner waren nun die Frauen vom SV Stahl Unterwellenborn. Auch hier zeigte sich in den ersten beiden Sätzen die mangelnde Kampfbereitschaft der Suhlerinnen. so werfen wir den großen Mantel des Schweigens über den Start der Partie mit 22:25 und 7:25. Neu formiert und mit dem Rücken zur Wand begannen endlich die Suhlerinnen ihre Aufholjagd. Intelligenteres Angriffsspiel und druckvolle Aufschläge erbrachten im 3. und 4. Durchgang deutliche Satzverläufe und klare Siege mit 25:17 und 25:18. Der Tiebreak musste entscheiden. Schnell gerieten die Suhlerinnen in Rückstand. Unerklärliche Konzentrationsprobleme, ja fast Angst vor dem eigenem Spiel ergaben Zwischenspielstände von 5:8 beim Seitenwechsel und 7:12 bei eigener Auszeit. Die Moral war im Keller und bei 7:14 für Unterwellenborn gab es den 1. Matchball gegen Suhl. Der knapp erkämpfte Aufschlagwechsel ließ J. Langguth die Möglichkeit zum Aufschlag. Mit dem Mute der Verzweiflung und absolut fehlerfreiem Spiel errangen die Suhlerinnen Punkt um Punkt. Am Schluss entschieden sie den Satz nach 9! Punkten infolge mit 16:14 für sich und sicherten sich so den glücklichen 3:2 Sieg über den SV Stahl Unterwellenborn.
Abschließend bleibt allerdings ein positives Fazit für den Saisonstart. Die Suhlerinnen können sich ihre Zugehörigkeit mit 3 Siegen aus 4 Spielen in der Spitzengruppe behaupten und gehen gestärkt aus dem 2. gewonnen Fünfsatzspiel heraus.

Es spielten: J. Seelig, S. Menz, M. Eberhard, J. Langguth, C. Schriever, E. Maschke, J. Haspel, K. Lenz, S. Schön