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Einweihung der Halle in OberweißbachDie dritte Mannschaft des VfB 91 Suhl hatte zum Jahresende in der Verbandsliga Süd zwei Auswärtsaufgaben zu bewältigen. Mit Einzelspielen in Friedrichroda und Oberweißbach ging es gegen zwei erfahrene ehemalige Oberligateams. Die erwartet schweren Partien im Dezember konnten nur teilweise positiv gestaltet werden.

Drei aus sechs möglichen Punkten lassen die jungen Suhlerinnen aber Anschluss an die Nichtabstiegsränge halten. In einer sehr ausgeglichenen Liga trennen Platz vier und Rang acht lediglich zwei Pünktchen Unterschied.

In Friedrichroda gingen die Suhlerinnen am 05.12.2015 mit elf Spielerinnen an den Start. Der Beginn des ersten Satzes war zwar verheißungsvoll, dennoch wurde das VfB-Punktepolster nach und nach von den Gastgeberinnen abgebaut. Am Ende hatte Friedrichroda mehr Luft und konnte 25:21 gewinnen. Die nachfolgenden drei Sätze gingen allesamt an das Suhler Team, auch im Satzverlauf war eine klare Linie zu erkennen: Nach früher Führung gaben die Südthüringerinnen einige Punkte am Stück ab und ließen zur Satzmitte den Gastgeber wieder ausgleichen, dann erneut Suhler Punkteserie und ein ausgleichen durch Friedrichroda, am Ende hatte der VfB aber mit 25:22, 25:21 und 25:22 den 3:1 Sieg unter Dach und Fach und konnte drei wichtige Auswärtspunkte in Friedrichroda auf dem eigenen Punktekonto verbuchen. „Ein stetiges Auf und Ab in den Sätzen machte es immer wieder spannend, das müsste gar nicht sein, wenn wir konstanter spielen würden“, meint Co-Trainer Maik Freigang.

Am 12.12.2015 führte die Reise nach Oberweißbach, wo glücklicherweise kein Schnee lag und die Anfahrt durch Berg und Tal dank des Leihbusses von Toyota Geißenhöhner sicher vonstattenging. Nach der Renovierung der Sporthalle an der Regelschule Friedrich-Fröbel war das Suhler Team das erste, das mit den Gastgeberinnen die neue Halle einweihte. Das Geschenk von Oberweißbachs Bürgermeister war aber das einzige Gastgeschenk, denn die Damen vom SV 1860 spielten siegessicher und mit sehr guter Leistung den 3:0 Sieg ein. Schon im ersten Satz waren die ehemaligen Oberliga-Damen klar überlegen, mussten sich nur bei einer kurzen Aufschlagserie der Suhlerinnen beweisen und konnten klar mit 25:17 Satz eins für sich entscheiden. Suhl III kam nach Umstellungen dann besser in den zweiten Durchgang. „Mit erfahrener Zuspielerin und Libera fehlten uns gleich zwei wichtige Stützen, dafür haben wir uns gut aus der Affäre gezogen, die Mädels sind mit den kurzfristigen Veränderungen gerade in Annahme zurecht gekommen und haben da gute Lösungen gefunden, aber nur mit optimaler Besetzung und einer schlechteren Tagesform von Oberweißbach können wir hier über einen Punktgewinn sprechen, die haben das stark und routiniert gemacht“, wusste Trainer Tim Berks die Leistung einzuschätzen. Der zweite Satz wurde sogar tatsächlich fast gewonnen. Den glücklichen Satzgewinn mit 25:23 konnten aber die gastgebenden Oberweißbacherinnen bejubeln. Danach war die Gegenwehr Suhls gebrochen und das 12:25 war nur noch Nebensache.   

Gleich im neuen Jahr gibt es wieder die Chance, Punkte in der Verbandsliga zu holen. Am 09. Januar 2016 erwarten die Suhlerinnen in heimischer Halle Spitzenreiter Sonneberg II und Friedrichroda. Auch verloren gegangene Partien wie gegen Steinach und Vacha müssen dann gewonnen werden, damit man keine Probleme bekommt.