Artikel

VfB II beim 3:1 über Weimar II Das Vorspiel zur Bundesliga-Partie bot für die zweite Mannschaft des VfB 91 Suhl optimale Rahmenbedinungen für die Heimspiele gegen den HSV Weimar II und SWE Volley Team III. Am Ende gelangen für die Thüringenligistinnen vier Punkte und damit eine gute Ausbeute.

Gegen Weimar zeigte sich das erwartet schwere Spiel, da der Gegner mit unorthodoxer Spielweise und ständigem Zuspielerwechsel aufwartete. Die Suhler Mädels stellten sich aber ordentlich auf den Gegner ein und waren in den ersten beiden Sätzen in den entscheidenden Phasen immer hellwach.  Das Spielgeschehen wurde bestimmt und kontrolliert, die Satzerfolge mit 25:20 und 25:17 waren absolut verdient. Der große Kader beim Heimspiel brachte einige Wechselmöglichkeiten mit sich, die im dritten Satz genutzt werden sollten. Die Veränderungen in der Start-Sechs taten zu Beginn des Satzes dem Suhler Spiel keinen Abbruch, erst als sich leichtere Fehler einschlichen, verunsicherte das die nicht optimal eingespielte VfB-Mannschaft. Weimar wußte dies zu nutzen und verkürzte durch das 25:20 auf 1:2 nach Sätzen. Das brachte aber die Zweite nicht mehr ins Wanken. Konzentriert wurde der vierte Satz angegangen und eine schnelle 12:5 Führung erspielt, die Sicherheit und Selbstvertrauen brachte. Souverän zogen die Suhlerinnen ihr Spiel durch und gewannen am Ende 25:18. Der wichtige 3:1 Erfolg über das Kellerkind Weimar war perfekt und die ersten drei Punkte auf dem Suhler Konto. „Das war sicherlich nicht unser schönstes Spiel, aber ein enorm wichtiger Sieg. Überraschend stark zeigte sich mit Anna Ball unsere zweite Zuspielerin und hatte deshalb viele Spielanteile. Mit Claudia Schriever hatten wir den besten Punktesammler einfach auf unsere Seite“, schätzt Trainer Mathias Fritsch die Begegnung ein.

Gegen das SWE Volley Team Erfurt III sollte natürlich nachgelegt werden, auch wenn die Gäste aus Landeshauptstadt nach schwachem Saisonstart zu alter Stärke zurückgefunden hatten. Die zeigte sich auch deutlich im gesamten Spielverlauf. Durch klare Vorteile in der Körpergroße zeigt Erfurt eine atemberaubende Leistung im Element Block/Feldabwehr und verlangten den Suhlerinnen gerade im Angriff alles ab. Mit Zeitweise viel Aufwand für geringen Ertrag auf der Anzeigetafel schienen die Suhlerinnen ein wenig entnervt. Mit offenem Schlagabtausch über den gesamten Spielverlauf hinweg zeigten beide Teams eine gutklassige Partie mit viel Engagement und Leidenschaft. Nach dem 25:23 Erfolg im ersten Satz konnten die Suhlerinnen auch den zweiten Durchgang gewinnen und überrollten Erfurt gar mit 25:15. Doch das hohe Satzergebnis bekam den VfBlerinnen nicht. Der schwache Start (3:11) forderte viel Kampfgeist, es wurde aber schnell wieder spannend. Die Aufholjagd nahm aber kein gutes Ende, bei 22:25 konnte Erfurt den Sack zu machen. Wiederum die Blau-Weißen aus Suhl vermochten ihre stetige, aber hauchdünne Führung in Satz vier nicht in Erfolg umzumünzen. Beim dramatischen Satzfinale hatte SWE Erfurt mit 25:23 das bessere Ende für sich. Der Tiebreak musste wie vor zwei Wochen die Entscheidung bringen. Ein Kraftakt über zwei Stunden im zweiten Spiel des Tages. Leider reichte es am Ende nicht, SWE sicherte sich den zweiten Punkt, die Zweite ergatterte trotz des guten Spielstarts nur Einen. „In Summe war das ein guter Spieltag, wir haben unsere Führung auf die Verfolger leicht ausbauen können. Ärgerlich ist, dass die sechs Punkte heute mehr als möglich waren. Der dritte Satz und der viel zu schwache Start bringen uns leider auf die Verliererstraße. Dennoch können wir selbstbewusst nach Nordhausen fahren und dort soll gegen einen direkten Konkurrenten möglichst etwas Zählbares mit auf den Heimweg genommen werden“, zeigt sich der Trainer für die letzte Aufgabe in diesem Jahr am 06.12. in Nordhausen optimistisch.     

VfB II: S. Peter, M. Eberhard, C. Schriever, S. Conrad, L. Straube, M. Oeltermann, M. Schröder, K. Lenz, J. Becher, V. Vestner, S. Tauchert, A. Ball