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VfB II jubelt wieder nach dem 3:1 in JenaMit einem 3:1 Auswärtssieg beim 1. VSV Jena ʼ90 feiert die Zweite in der Thüringenliga wieder ein Erfolgserlebnis. Obwohl die Leistungen zuletzt stimmten, rutschte Suhl II in der Tabelle auf den siebten Rang ab, da Thüringens höchste Spielklasse bis auf Spitzenreiter Geraer VC wieder einmal eine äußert ausgeglichene Liga zu sein scheint. Jeder kann gegen Jeden Punkte sammeln.

Nach zuletzt guten Auftritten, bei denen letztendlich nur die Erträge fehlten (Erfurt, Gera), starteten die Suhlerinnen mit viel Selbstvertrauen und Volldampf in die Partie in Jena-Göschwitz. Famos dominierte man die ersten beiden Sätze, bei denen Jena in den Satzausgängen von 25:12 und 25:9 nicht den Hauch einer Chance hatte. Teils lange Aufschlagserien von Vanessa Vestner und Sabrina Peter brachten die Südthüringer Gäste in beiden Durchgängen hoch in Führung, wodurch sich für Trainer Fritsch die Möglichkeit ergab, neben Lena Oeltermann auch die studentische Hilfskraft Maxi Eberhard mit Einsatzzeiten zu beglücken. Doch mit der schnellen 2:0 Führung im Rücken schalteten die VfBlerinnen zu früh eins, zwei Gänge zurück. VSV Jena fand im dritten Satz den eigenen Spielrhythmus und nutze die nun folgenden Unkonzentriertheiten auf Suhler Seite gnadenlos aus.

„Es ist verdammt ärgerlich, dass alle aufhören Volleyball zu spielen und dadurch unsere Umstellungen zu Beginn des Satzes so wirken, als täten sie dem Spiel nicht gut. Das ist aber nicht so, nur der kollektive Tiefschlaf bringt Unruhe rein“, ärgerte sich Fritsch beim Spielresümee. Am Ende wurde es sogar nochmal mit knapp mit den dreifachen Punkten: Mit eigener Auszeit bei 17:20 bahnte sich schon ein enges Satzfinale an, Suhl und Jena begegneten sich nun auf Augenhöhe. Am Ende hatte der VfB Suhl aber Fortuna auf seiner Seite und mit 28:26 war das 3:1 nach Sätzen perfekt.    

Am kommenden Samstag (15.11.) geht es im Heimspiel ab 11 Uhr in der Suhler Aue gegen Gebesee und Schmalkalden. Mit Siegen könnte gegen die Konkurrenz Punktgleichheit hergestellt werden oder in der Tabelle sogar vorbeigezigen werden. Vorbeischauen lohnt sich also.

VfB II: S. Peter, M. Eberhard, C. Schriever, S. Conrad, L. Oeltermann, M. Schröder, J. Becher, V. Vestner, L. Kälber