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VfB II in GeraBeim ungeschlagenen Tabellenführer Geraer VC II zu spielen, ist immer eine große Herausforderung. Dieser nahmen sich die Spielerinnen der „Zweiten“ am 25.10. zur Mittagszeit an und hätten mit etwas mehr Glück - analog zu den VolleyStars in Schwerin - einen Punkt mitnehmen können, in jedem Falle auch verdient gehabt. Am Ende steht aber ein 0:3 (20:25, 23:25, 23:25) aus Suhler Sicht auf der Punktetafel.

Mit mutigem Start in die Begegnung wurde Gera gleich Paroli geboten, dann schlichen sich auf Suhler Seite aber kleinere Unkonzentriertheiten ein. Gerade Angriff und Aufschlag, beides wichtige Elemente im Suhler Spiel, waren zu fehlerbehaftet. Letztendlich sind es Kleinigkeiten, die bei solch starkem Gegner einen Unterschied von fünf Punkten ausmachen.
In Satz zwei ein ähnliches Bild. Nach gutem Beginn muss man Gera davonziehen lassen. Eine Aufschlagserie von Vanessa Vestner und Außenangreiferin Juliane Becher, die immer eine Lösung fand, sowohl am Netz als auch aus dem Hinterfeld die Bälle auf den Gerarer Boden zu bringen, brachten den VfB aber wieder Kurs. Dennoch reichte es nicht ganz - 23:25.

Mit viel Moral und Kampfgeist ging es trotz des 0:2 Satzrückstandes in den neuen Satz. Kurz vor dessen Ende führen die VfBlerinnen gar mit 22:18. Es sollte mit einem Satzgewinn an diesem Tag dennoch nicht klappen. Gera formierte in der Abwehr wieder die gefürchtete „Gummiwand“. Ohne die nötige Konsequenz im Angriff auf Seiten Suhls kann der Tabellenführer die Partie drehen und bleibt weiter ohne Punktverlust.

„Trotz starker Leistung können wir uns heute nicht mit einem Punkt oder mehr belohnen. Was bleibt ist ein Spiel auf hohem Niveau, bei dem wir gut agiert haben, aber insgesamt ein paar Fehler zu viel machen, die sofort bestraft werden. Schade, aber mit dieser Leistung wird auch wieder der Erfolg kommen“, ist sich Trainer Mathias Fritsch sicher. Nach dem Spiel in Jena soll vor allem der Heimbonus wieder Vorteile bringen. Am 15.11. und 29.11. hofft der VfB-Nachwuchs auf Eure Unterstützung.

Kader: S. Peter, L. Orban, C. Schriever, S. Conrad, L. Oeltermann, M. Schröder, J. Becher, V. Vestner, L. Kälber, C. Freigang