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„Nur mit optimaler Vorbereitung und in Bestbesetzung hätten wir SWE heute schlagen können. Trotzdem stimmte der Kampf, wenn uns auch am Ende das Glück verwahrt blieb“, zollte Trainer Mathias Fritsch den Erfurterinnen wegen ihrer guten Leistung Respekt und lobte gleichzeitig seine Spielerinnen für ihr starkes Spiel. 3:1 verlor der VfB beim Volley-Team am Samstag und rutscht damit auf Platz 4 ab.

 

Durch Geburtstag und Tag der offenen Tür verlief die Spielvorbereitung des gesamten Suhler Teams eher holprig. Mit Beginn zeigte sich diese Verunsicherung im Suhler Spiel. In  kaum einem Spielelement konnte wirkliche Sicherheit ausgestrahlt werden. Da auch Erfurt, trotz klarem 3:0 im Vorspiel gegen Nordhausen, eher unsicher agierte, verliefen Satz 1 und 2 in hektischem Auf und Ab. Nach 25:21 und 21:25 und damit 1:1 nach Sätzen, gelang es SWE erst im 3. Satz sich abzusetzen. Dies lag aber eher an der hohen Fehlerquote auf Suhler Seite. Erst patze die Annahme, dann fehlte die Präzision im Pass und schließlich traf der Angriff das Feld nicht. Auszunutzen wusste dies Erfurt und ging nach 25:17 mit 2:1 in Führung. Angetrieben vom Trainerteam und besonnen auf die eigenen Stärken des Suhler Spiels warfen die Gäste noch mal alles in die Waagschale. Es entwickelte sich sowohl ein spannendes als auch umkämpftes Thüringenligaspiel. Entscheidend konnte sich Suhl aber nie absetzen. Spät glich Erfurt aus und gewann am Ende glücklich aber nicht unverdient mit 25:23 knapp den Satz und 3:1 das Spiel.

„Leider waren wir heute nicht in der Lage die nötige Sicherheit in unser Spiel zu bringen. Diese wäre aber nötig gewesen, um die wieder erstarkten Erfurterinnen heute zu schlagen. Ein Lob geht an Lena Oeltermann, die mutig in die Rolle der Libera schlüpfte, da Selina Conrad fehlte, dadurch aber als Option auf Außen ausfiel“, fasste der Trainer das hektische Spiel seines Teams zusammen.

Nun geht es in die Herbstpause. Hier will das Team der Thüringenliga die Abstimmung und Sicherheit in das eigene Spiel zurück bringen, um für die 2. Wettkampfperiode bis Weihnachten gewappnet zu sein. Den Anfang macht gleich ein schweres Auswärtsspiel gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Gera am 25. Oktober. „Als Außenseiter können wir befreit aufspielen und möchten es Gera  mächtig schwer machen“, stachelt Co-Trainer Linz sein Team an.

VfB II: S. Peter, M. Eberhard, C. Schriever, M. Oeltermann, M. Schröder, K. Lenz, J. Becher, V. Vestner, L. Kälber, C. Freigang