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Sabrina zog erfolgreich die Fäden im Spiel!!

Mit Spannung fieberten die Schützlinge von Trainer Mathias Fritsch die gesamte letzte Woche ihrem nächsten Auswärtsspiel entgegen. In Erfurt sollten am Samstag erstmals Punkte gegen das SWE Volley-Team III eingefahren werden. Obwohl es seit dem Aufstieg 2009 noch nie gelang dem Serienmeister mehr als nur einen Satz abzutrotzen, wollten die Suhlerinnen die aktuelle Negativserie des Gegners ausnutzen. Es gelang! Mit 3:1 sicherten sich die Talente vom Domberg den zweiten historischen Sieg innerhalb von zwei Wochen und bestätigten ihre gute Form.

Mit dem bekannt harten Aufschlag brachten die Gäste aus Suhl Erfurt von Beginn an ins Hintertreffen. Auch der sichere Spielaufbau führte mittels kompromisslosem Angriff zu vielen schönen Punkten. Durch die Sicherheit der hohen Führungen in den ersten beiden Sätzen, rotierte der Trainer in der Aufstellung und gab den jüngeren Talenten ihre Möglichkeiten sich zu beweisen. "Nicht nur, dass ich überhaupt, sondern auch noch so früh im Spiel den Wechselspielern Möglichkeiten geben konnte, habe ich gegen SWE nicht erwartet", war sogar Fritsch überrascht. So gelang mit 25:16 und 25:22 die erhoffte, aber so nicht unbedingt zu erwartende 2:0 Führung. Einen mutigen Schritt bewies der Trainerstab, als er im dritten Satz den kompletten Wechselspielern das Vertrauen schenkte, sich auf dem hohen Niveau in der Thüringenliga zu beweisen. Diese Chance wussten die erfahrenen Hausherrinnen allerdings zu ihren Gunsten zu nutzen und gewannen den dritten Satz und ihrerseits an Sicherheit. "Obwohl wir immer hinten lagen, gefiel mir der Auftritt meiner Mannschaft in dieser Phase. Auch und gerade weil sie kämpferisch voll da waren", zollte Mathias Fritsch seinem Team Respekt. Alle taktischen Spielchen der Gäste konterte Erfurt und verkürzte durch den 25:21 Satzerfolg auf 1:2. Dass die Mannschaft Klasse hat, bewies sie im umkämpften vierten Satz. Hier ging es eng zu. Mut und wieder gewonnenes Selbstbewusstsein bei Erfurt einerseits und Klasse im Spielaufbau, aber auch unnötige Aufschlagfehler bei Suhl andererseits, bescherten  Mitte des vierten Satzes eine spannende Partie. Beim 18:14 und 20:16 keimte die Hoffnung in der Landeshauptstadt auf einen möglichen Tiebreak auf. Zunichte machte es die aufopferungsvoll kämpfende Teamleistung mit spektakulären Abwehraktionen und mutigem Aufschlagspiel. "In dieser Phase belohnte sich die Mannschaft durch ihren Einsatz selbst", freute sich der Trainerstab der Suhlerinnen über den 25:22 Satzerfolg, welcher den Sack zum 3:1 Auswärtssieg zu machte.

"Auch wenn das Volley-Team stark ersatzgeschwächt in die Partie ging, muss man doch erstmal seine Chance nutzen. Weil uns das diese Saison eher selten gelang, freue ich mich heute besonders über die 3 Punkte gegen Erfurt", strahlte der Co-Trainer Kevin Linz und gratulierte dem Team zu seiner tollen Leistung. So hält also der Trend bei der Zweiten weiter an. Auf eine harte Probe wird er schon am kommenden Samstag gestellt: Beim Heimspiel in der Suhler "Wolfsgrube" gastieren ab 11 Uhr mit dem Geraer VC II und dem VC Altenburg altbekannte Ligakonkurrenten. Neben dem schweren Los der zwei Heimspiele, bekommt man es auch mit hoch motivierten Gäste zu tun, die natürlich auf Revanche sinnen (Hinspiel: 3:2 gegen Gera, 3:0 gegen Altenburg). Außerdem möchte Gera wieder an die Tabellenspitze zurück, während Altenburg wichtige Punkte im Abstiegskampf braucht. Spannung ist also vorprogrammiert.

VfB mit: S. Peter, M. Eberhard, F. Zastrow, C. Schriever, S. Conrad, L. Straube, L. Oeltermann, M. Schröder, J. Becher, V. Vestner, L. Kälber, A. Habelt