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Fabia Zastrow für den Landeskader einberufen

In ungewohnter Halle, der Wolfsgrube, empfing der VfB am vergangenen Samstag zum Rückrundenstart der Thüringenliga den USV und VSV Jena. Nach Niederlagen zu Beginn (0:3 gegen USV) und am Ende (0:3 gegen VSV) der Hinrunde sannen die Spielerinnen vom Domberg auf Revanche. Mit dem historischen ersten Sieg seit Thüringenligazugehörigkeit gegen USV (3:2) ließ die Mannschaft von Trainer Mathias Fritsch viel Kraft, was der VSV auszunutzen wusste und dem Gastgeber eine 0:3-Niederlage bescherte.

Das Tief vor dem Jahreswechsel überwunden, startete Suhl furios ins Spiel und gewann völlig verdient 25:20 gegen den Favoriten den ersten Durchgang. Bei 8:4 Führung im Zweiten zweifelte niemand am Fortgang des Spielverlaufs. Doch Schwächen im Spielaufbau und dann in Annahme sorgten für eine 15-Punkte Serie des USV und einem 9:19 Rückstand. Unbeeindruckt kämpft sich Suhl ins Spiel zurück, doch der Satzgewinn blieb mit 23:25 knapp verwehrt. Der dritte ähnelte dem ersten Satz und ging verdient mit 25:21 an Suhl. Unnötige Unkonzentriertheiten führten auch im vierten Durchgang zur knappen und vermeidbaren 23:25 Satzniederlage. Im Tiebreak blieb der Gastgeber nun endlich konzentriert und konsequent. Mit 15:11 ging der Tiebreak und damit erstmals der Sieg gegen den USV an Suhl.

Nach kurzer Pause ging es in die zweite Begegnung des Tages gegen den 1. VSV Jena 90. Analog zum Spielverlauf beim Hinspiel gingen die Satze eins und drei (13:25, 15:25) klar an Jena. Einzig im Zweiten gelange durch kraftintensives Aufbäumen den Satzausgang lange offen zu halten. Mit 22:25 ging aber auch dieser Satz verloren. Die Revanche blieb hier leider aus. "Es fehlte leider hier und da die Kraft, welche wir zum Teil unnötig im ersten  Spiel für den Sieg brauchten", merkte der Trainer kritisch aber nicht unzufrieden an.

Resümierend gilt: "the captain is back!", was das Team über die Rückkehr der wieder genesenen Vanessa Vestner nach ihrer Sprunggelenksverletzung erfreuen ließ. "Mit ihren Blöcken am Netz und den starkem Aufschlagspiel half sie entscheidend beim Sieg gegen den USV Jena", lobte auch Trainer Fritsch die Führungsqualitäten seines Kapitäns, stellte aber fest: "Leider ging auch ihr gegen den VSV Jena die Luft aus, was in Summe zur schmerzlichen 0:3 Niederlage beitrug.“ Auch heute geht ein größer Dank an die Unterstützung der Eltern, welche wiederholt mit der guten Verpflegung am Spieltag halfen und stets engagiert zur Seite stehen. Stellvertretend soll heute Bianca Conrad genannt werden. Sie unterstützt mit Selina und Tabea unermüdlich bei nahezu allen Terminen beide Töchter, was zweifelsohne aller Ehren wert ist.

Es spielten: S. Peter, M. Eberhard, F. Zastrow, C. Schriever, S. Conrad, M. Schröder, L. Oeltermann, J. Becher, V. Vestner, L. Kälber, A. Habelt