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Trotz des am Ende bitteren 4. Platzes bei der Regionalmeisterschaft in Dresden und den enttäuschten und mit kullernden Tränen übersäten Gesichtern der VfB-Mädels hat der VfB 91 Suhl nach dem Totalausfall der vorherigen Saison wieder den Anschluss an die 3 besten Teams des Regionalbereiches Ost geschafft.  
Zum Turnierstart war gegen ein nicht optimal spielendes SWE Volley-Team Erfurt mehr möglich, doch die Angst und Verkrampfung auf Suhler Seite war nicht wett zu machen. So konnten die Erfurterinnen immer erst dann in Verlegenheit gebracht werden, wenn die Punktetafel die Lage für Suhl aussichtslos erscheinen ließen, sehr schade. Dass gegen den Dresdner SC 1898 nichts zu machen ist, war wie üblich keine Überraschung. Viel überraschender dagegen, dass die Suhlerinnen trotz der klaren Satzergebnisse wacker kämpften und viele lange Ballwechsel, wenn auch ohne Punktgewinn, folgten. Dies lies hoffen und machte auch den Spielerinnen wieder neuen Mut.

Gegen den SSV Fortschritt Lichtenstein, der nach der U18 und U14 auch in der Altersklasse U16 die selbstgesteckten Ziele, die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, nicht erreichen konnte, war dann wieder alles möglich. Suhl spielte nun stark und gewann deutlich den ersten Satz mit 25:18. Im zweiten Satz verstärkten sich die Lichtensteinerinnen, doch Suhl blieb lange unbeeindruckt, selbst ein 5-Punkterückstand war kein Problem. Im Satzfinale dann aber kleinere und zu einfache Unsicherheiten, die das 24:26 herbeiführten. Der Tiebreak musste als wie schon zwischen Lichtenstein und Erfurt entscheiden: Der Vize aus Sachsen ging mit 7:4 in Front, Auszeit und neuer Mut bescherte den Führungswechsel zu Gunsten des VfB. Mit viel Kampfgeist und Moral in Abwehr hielt man die starken Angreiferinnen aus Westsachsen einigermaßen in Schach, dennoch reichte es am Ende nicht ganz - 13:15. Das denkbar knappste Ergebnis und bitter zugleich.
„Mit nur 7 Spielerinnen, zwei davon aus jüngeren Altersklassen, haben wir uns achtbar geschlagen. Am Anfang haben wir gegen Erfurt ein bisschen enttäuscht, da war wesentlich mehr drin als noch im Landesfinale. Am Ende spielen wir stark auf und haben einfach nicht das Glück auf unserer Seite, zumal 2 unserer Hauptangreiferinnen krank daheim bleiben mussten“, so das Fazit der Trainer.
Eine letztendlich noch achtbare Leistung, die auch von den gegnerischen Eltern gewürdigt wurde, vor allem die Erfurter bestätigten dem Suhler Nachwuchs eine wesentliche Verbesserung gegenüber der Vorsaison, ein Indiz, dass die junge U16 aus Suhl in dieser Saison vieles richtig gemacht hat.

Trost  und Aufmunterung gab es auch von den eigenen Eltern:
Die mitgereisten Eltern und Fans sagen Dankeschön für eine kurzweilige Regionalmeisterschaft! Was unser junges, nummerisch dezimiertes U16-Team (immerhin fehlten krankheitsbedingt zwei wichtige Spielerinnen!) am vergangenen Sonntag in Dresden geleistet hat, nötigt allergrößten Respekt ab. Speziell das "kleine Finale" gegen einen mit älteren Spielerinnen verstärkten Kader, des letztjährigen Dritten der Deutschen Meisterschaften und Regionalmeister Lichtenstein, war Volleyball vom Feinsten. Allein schwindende Kräfte im Tie-Break verhinderten beim denkbar knappen 13:15 den verdienten Lohn. Der tolle Auftritt sollte unseren Mädels Motivation sein in der nächsten Saison weiter fleißig zu trainieren, um bei den nächsten regionalen Höhepunkten wieder ganz oben anzugreifen. Den Trainern Tim und Mike ein herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit und gute Entwicklung der U16 und unseres VfB III-Teams!   Es hat super viel Spaß gemacht Euch zu begleiten!
Peter Tauchert im Namen der Eltern

ader: A. Ball, A. Hartung, S. König, L. Hofmann, S. Tauchert, E. Schmidt, N. Wadasz