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Mit einer ausgeglichenen Bilanz von 2 Niederlagen, 2 Unentschieden und 2 Siegen erreicht die U16 des VfB 91 Suhl einen guten 9. Platz beim bereits 17. internationalen "Linden-Cup" des VC Preußen Berlin.

Die im Schnitt zwei Jahre jüngeren Suhlerinnen hatten dabei am Samstag gleich einige Lehrstunden zu absolvieren. In der Vorrunde war man mutig aufgetreten, jedoch gegen den 1. VC Parchim sowie MOS Wola Warschau (Polen) chancenlos. Gegen Dansport Prag (Tschechien) gelang dagegen ein überraschender Satzerfolg! "Rückblickend hatten wir in der Vorrunde Lospech mit unserer Gruppe, bedenkt man, dass am Ende MOS Wola 5. wird und Parchim und Prag sich im großen Finalspiel gegenüberstehen, welches ausgerechnet die Tschechinnen gewinnen, denen wir mit einem nahezu perfekten Satz ein 1:1 abringen konnten", haderte Co-Trainer Maik Freigang noch ein bisschen mit den Startschwierigkeiten der VfBlerinnen.

Nachdem man am Samstagabend das Duell der beiden Bundesligarivalen vom Köpenicker SC und VT Aurubis Hamburg besuchte und nach anschließender Ansprache und Analyse des Turniertages noch motivierter und selbstbewusster auftrat, war der Erfolg am Sonntag eine logische Folge. Durch das 2:0 über VV Grimma und das 1:1 gegen SG Einheit Zepernick hieß es am Ende auf Grund der kleinen Punkte „Spiel um Platz 9“ gegen das Team von VK Senec (Slowakei). Dieses wurde noch einmal mit 2:0 gewonnen und ein erfolgreicher Turnierabschluss mit einem einstelligen Tabellenplatz war erreicht.

"Wir können mit unserem Auftritt in Berlin zufrieden sein. Spielerisch hat uns das Wochenende viele Schritte nach vorn gebracht, aber auch in Sachen Teambuilding und Erfahrung hat sich der Aufwand gelohnt. Wir funktionieren als Mannschaft immer besser und volleyballerisch kommen wir Woche für Woche immer mehr in Fahrt. Einige Spielerinnen waren 2-3, eine sogar 4 Jahre jünger als die gegnerischen Akteure, wir haben gesehen, was wir noch nicht können und wo unsere Schwächen liegen, aber wir haben auch gemerkt, dass wir mit dem bisherigen Können bereits erfolgreich und besser als Ältere sind. Das macht Mut, dass wir in dem Alter vielleicht genauso gut wie die Finalistinnen sind. Genau deshalb spielen wir diese Turniere mit sehr hoher Qualität, damit wir lernen, uns an besseren orientieren und uns dadurch auf ein höheres Niveau bringen", lautet das abschließende Fazit von Trainer Tim Berks.  

Nicht jeder kann im Alter von 13 oder 14 Jahren behaupten, schon einmal gegen polnische, tschechische oder belgische Mannschaften gespielt zu haben, darum bedankt sich der VfB Suhl bei allen Helfern und Unterstützern des VC Preußen Berlin für die hervorragende Organisation und Ausrichtung des gelungenen Turniers und freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Kader in Berlin: L. Orban, C. Freigang, L. Straube, S. König, S. Tauchert, F. Zastrow, L. Hofmann, E. Schmidt