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b_150_100_16777215_00_images_nachwuchs_2012-2013_u18_2013-03-17_rm_u18_dd.jpgEin langes Wochenende mit vielen Stunden auf dem Volleyballfeld und auf den mitteldeutschen Autobahnen ist für die U18 des VfB 91 Suhl nach harten und umkämpften Spielen am Samstag in Nordhausen und vor allem am Sonntag in Dresden zu Ende gegangen. Bei der Regionalmeisterschaft in der sächsischen Landeshauptstadt sicherten sich die Suhlerinnen die Bronzemedaille und verpassten die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft nur denkbar knapp. Dennoch hat man am Ende nicht Silber verloren, sondern Bronze gewonnen.

Doch zuerst standen für die zweite Mannschaft am Samstag in der 4. Pokalrunde des Thüringer Volleyballverbandes in Nordhausen die zwei Partien gegen den SVC Nordhausen und Blau-Weiß Gebesee an. „Wir haben die Chance genutzt, die U18 in der ersten Partie für Sonntag einzuspielen. "Das 3:0 gegen den Gastgeber und die Spielweise haben mich sehr zufrieden gestellt. Im Duell der beiden Thüringenligisten haben dann die erfahreneren Spielerinnen ihre Einsatzzeiten bekommen. Leider haben wir diesmal in unseren Aktionen nicht so sicher wie gewohnt agiert und unsere Stärken nicht konsequent ausspielen können. Deshalb haben wir diesmal die Partie gegen die Blau-Weißen verloren"“, analysierte Trainer Mathias Fritsch das Spielgeschehen. Somit reichte durch das 1:3 gegen Gebesee der Sieg über die Nordhäuserinnen nicht für die nächste Runde.

Für die U18-Spielerinnen ging die Reise aus Nordthüringen dann nicht nach Suhl, sondern direkt nach Dresden, um eine optimale Vorbereitung auf die Regionalmeisterschaft am nächsten Tag zu gewährleisten. Nach einer entspannten Nacht und gestärkt durch ein gutes Frühstück ging es ins Dresdner Sportschulzentrum. Dort traf man auf die beiden sächsischen Qualifikanten Lok Engelsdorf und Dresdner SC (Sachsenmeister) sowie dem Dauerkonkurrenten und Thüringenmeister SWE Volley-Team Erfurt. Das ewig junge Thüringer Duell stellte gleich den Auftakt ins Turnier dar. Nach einem anfänglichen Tief fanden die VfBlerinnen zu ihrem Spiel und boten den favorisierten Erfurterinnen Paroli. Nach großen Kampf gelang sogar der Satzgewinn, eine kleine Überraschung lag in der Luft, am Ende hatten aber die Erfurterinnen, die auch noch eine Verletzung zu verkraften hatten, das bessere Ende für sich und sicherten sich im lange Zeit knappen Tiebreak den Sieg. Im Spiel gegen Dresden versuchte man im Rahmen der eigenen Möglichkeiten gegenzuhalten. Suhl konnte aber die deutliche und nicht unerwartete 0:2 Niederlage der Jugendnationalspielerinnen des DSC nicht verhindern. Somit ging es in der letzten Begegnung gegen Engelsdorf ums bronzene Edelmetall. Bereits sichtlich erschöpft von den Strapazen des Vortages und den kräftezehrenden Partien des Turniers, stellten sich einige leichte und vermeidbare Fehler ein. Der erste Satz schien schon fast verloren, doch die letzten Kraftreserven mobilisiert, gelang noch der 27:25 Satzerfolg. Doch das zeigte Wirkung im zweiten Satz. Platt und ausgepowert ging dieser deutlich an die Ostleipzigerinnen. Noch einmal alles auf Null, noch einmal Tiebreak. Mit einer Serie von Kapitänin S. Conrad erspielte man sich zum Wechsel eine deutliche Führung, doch diese schwand nach und nach auf der anderen Feldseite. Von den Erfurterinnen lautstark unterstützt, retteten die Suhlerinnen am Ende fast stehend k.o. ihr Punktepolster ins Ziel und konnten letztendlich überglücklich die Bronzemedaille entgegennehmen. „"Das realistische Ziel haben wir erreicht. Nach diesem anstrengenden Wochenende können alle stolz auf sich sein. Die eingeschworene Truppe hat sich am Ende für die harte Arbeit nach Silber im Landesfinale heute mit Bronze belohnt. Dem Turnierverlauf nach haben wir zwar zuerst Silber verloren, aber dann Bronze gewonnen."“, resümierte das Trainerteam, das von den Vorstellungen am Wochenende begeistert war.    

Ein großer Dank geht an alle Helfer, mitgereisten Eltern und vor allem an die Spielerinnen, die sich dieser Herausforderung annahmen und dieses Wochenende bravourös meisterten. Dem Thüringer Vertreter vom SWE Volley-Team Erfurt sowie dem Dresdner SC aus Sachsen wünscht der VfB Suhl bei der Deutschen Meisterschaft Anfang Mai in Berlin maximale Erfolge.

VfB II: S. Peter, S. Menz, M. Eberhard, L. Schmidt, C. Schriever, S. Conrad, E. Maschke, M. Oeltermann, K. Lenz, J. Becher, V. Vestner, L. Schöberlein, A. Uhlig, A. Hartung

U18: S. Peter, L. Schmidt, S. Conrad, M. Oeltermann, J. Becher, V. Vestner, L. Schöberlein, A. Uhlig. A. Hartung