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b_150_100_16777215_00_images_nachwuchs_2011-2012_u14_team_u14_11-12.jpgZum 2. Vorrundenturnier der D-Jugend / U14 reisten die jungen Mädels des VfB 91 Suhl mit zwei Mannschaften ins entlegene Altenburg. In der recht kühlen Halle gelang es trotz einiger Ausfälle gute Leistungen zu erzielen. VfB I (A. Hartung, V. Schübel, F. Zastrow, A. Ball, S. Straube) musste erstmal den Ausfall von M. Pape kompensieren. So starteten die Mädels ohne große Erwartungen in ihr 1. Gruppenspiel gegen den Meisterschaftsfavorit des SWE Volley-Teams aus Erfurt.

Große Augen machten die Spielerinnen von SWE, als der 1. Satz mit 25:21 für Suhl endete. Motiviert und erfreut starteten die Suhlerinnen den 2. Satz und konnten mit der konzentrierten Spielweise des Favoriten lange mithalten. 21:25 und damit Unentschieden hieß es am Ende. Geglückt war damit der Start und kompensiert war die Lücke im 4er-Team. Infolge gelangen klare Siege gegen Altenburg und Weimar, was den 2. Platz der Gruppe bedeutete. Im Halbfinale gegen Gotha kam das Aufwachen zu spät. Die hohe Niederlage im 1. Satz konnte mit dem knappen Satzerfolg im 2. nicht mehr wettgemacht werden. Da hier kein Tiebreak gespielt wurde, verloren unsere Mädels und spielten in der Folge um den 3. Platz. Gegen Gera spulten sie zur Freude mitgereister Eltern und Trainer, unbeeindruckt von der Niederlage, ihr Repertoire ab. Ein klarer 2:0 Erfolg über Gera besiegelte den abschließenden 3. Platz.

VfB II (M. Keiner, M. Köhler, F. Müller, V. Lindner) hatte auf Grund zahlreicher Absagen keine Wechselmöglichkeiten. Segen und Fluch zugleich, haderten die Spielerinnen zu oft mit sich und den anderen in der Mannschaft, so dass die Konzentration auf das Spiel des Öfteren darunter litt. In der Gruppenphase wurden alle Spiele mit 0:2 verloren. Sowohl  im Überkreuzvergleich gegen den 3. der anderen Gruppe als auch im abschließenden Spiel um Platz 7 gelang es nicht, Zählbares einzufahren, was am Ende den 8. Platz bescherte.

Positivste Erscheinung an diesem Spieltag in der Ersten bleibt der starke Auftritt von S. Straube und A. Ball, welche es als jüngere Spielerinnen hervorragend verstanden auf dem Niveau der Älteren mitzuhalten. Großes Lob verdient auch M. Keiner und M. Köhler in der Zweiten. Sie versuchten stets motivierend das Team nach vorn zutreiben und agierten konzentriert auf dem Feld. Nach fast 12 Stunden mit langen Spielen und ebenso langer Fahrt ereichten die Suhlerinnen erschöpft, aber keineswegs enttäuscht, gegen 19 Uhr die heimischen Gefilde. Dank geht vor allem an die tolle Unterstützung der mitgereisten Eltern.