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Am Samstag, den 26.11.11, hatte die Oberligamannschaft des VfB 91 Suhl eine schwere Auswärtsaufgabe zu lösen. Mit dem SV Martinus Erfurt und dem SV 1860 Oberweißbach standen zum einen Gegner aus dem oberen Tableau und zum anderen thüringenligaerfahren Mannschaften auf dem Programm. Nachdem die Favoritenrolle klar ausfiel, konnten die jungen Wilden vom VfB für Einiges an Überraschung sorgen.

Im ersten Spiel gegen Martinus verschliefen die Suhler den Anfang. So ging der 1. Satz klar mit 25:8 an Erfurt. Aufgeweckter und sicherer verlief der Zweite, welcher knapp aber verdient mit 25:23 an Suhl ging. Infolge zog die Heimmanschaft die Zügel wieder an und gewann die Sätz drei sowie vier mit 25:17 und 25:13. Die abgeklärte Spielweise macht dabei den Unterschied und brachte eine 1:3 Niederlage für Suhl.

Im zweiten Spiel des Tages schien die Aufgabe noch schwerer. Das Spiel des ehemalige Landesmeister aus Oberweißbach ist geprägt von Routine und Geduld. Diese spürten die Suhlerinnen gleich von Beginn an. Das glücklichere Ende im ersten Satz hatte aber Suhl mit 27:25. Nach dem Satzausgleich durch das 23:25 steigerten sich unsere Mädels und entschieden Satz drei furios mit 25:11 für sich. Leichte Schwächen brachten im Vierten den erneuten Satzausgleich mit 22:25. Der Tiebreak musste entscheiden. Hier gelang es die tolle Spielweise zu belohnen. Mit 15:9 konnte der fünfte Satz und mit 3:2 das Spiel gewonnen werden.

Hoch erfreut über den zweiten Saisonsieg und einen durchaus erfolgreichen Spieltag, fielen sich die Spielerinnen in die Arme. Die Ergebnisse spiegeln die Entwicklung der Mannschaft von Trainer Marek Buchholz wieder. Beiden Spitzenteams der Liga konnte Paroli geboten werden, was für die Steigerung der Leistung durch sehr gute Trainingsarbeit der Suhlerinnen spricht. Mit dem Sieg konnten im Kampf um den Klassenerhalt wichtige Punkte gesammelt werden. Schon am kommenden Samstag geht es wieder, zum letzten Mal dieses Jahr, auf Punktejagd. Zu später Ansetzungszeit von 15 Uhr gastiert unsere Dritte in Jena und bekommt es mit dem heimischen Landesligaabsteiger des 1. VSV Jena 90 und der dritten Mannschaft des Geraer VC zu tun. Beide rangieren im Mittelfeld der Oberliga und werden es nicht leicht machen für unsere Mädels. Wir drücken die Daumen und danken den Eltern für ihre Unterstützung bei den Spieltagen.