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b_150_100_16777215_00_images_nachwuchs_2011-2012_thueringenliga_2012-03-17_4.pr.jpgAm 17. März 2012 wurde die 4. Runde im Landespokal des Thüringer Volleyballverbandes ausgetragen. Dabei hatten die beiden verbliebenen Suhler Mannschaften grundverschiedene Aufgaben zu lösen. Während die Dritte im Heimspiel gegen die höherklassigen Vertretungen vom Schmalkalder VV und VC Altenburg anzutreten hatte, musste die Zweite nach Pößneck reisen und war nach der Absage des USV Jena, was gleichbedeutend mit nur einer auszutragenden Partie gegen den gastgebenden Oberligisten  war, der klare Favorit aufs Weiterkommen.

Trotz des Fehlens von Stammkräften (Seelig, Haspel, Habelt) und der damit verbundenen Umstellung der etatmäßigen Libera Schmidt ins Zuspiel sowie Veränderungen im Annahmeriegel, gingen die Schützlinge von Trainer Mathias Fritsch zielstrebig und konzentriert ans Werk. Nach kurzer Abtastphase zu Satzbeginn war es aber zunächst Pößneck, welches sich eine Führung erspielen konnte. Doch der VfB ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und brachte sein Spiel durch. Dementsprechend verdient konnte der erste Satz 25:19 gewonnen werden. Im zweiten Durchgang konnte sich Suhl II gleich zu Beginn absetzen und behielt diese Führung über den gesamten Satz. Absolut verdient, auch in dieser Höhe, ging der zweite Satz mit 25:16 an die Suhler Gäste. Nur Mitte des dritten Satzes machten sich die Umstellungen im VfB - Spiel bemerkbar. Mit 11:16 und 13:20 lag man bei den eigenen Auszeiten hinten. Im weiteren Verlauf konnten sich die Suhlerinnen aber noch einmal herankämpfen, mehr als das knappe 22:25 sprang aber nicht mehr heraus. Somit musste man den vierten Satz spielen, um den Sieg klar zu machen. Das dies gelang, lag einerseits an einer wieder konzentrieren Leistung, andererseits an der starken Aufschlagserie von Lilly Schmidt, die beim Spielstand von 6:7 an den Service ging und erst beim 16:8 wieder die Gastgeber aufschlagen ließ. Die Vorentscheidung war somit gefallen, der Satz wurde souverän zu Ende gespielt und ein deutliches 25:14 besiegelte den 3:1 Spielsieg, was den Einzug in die nächste Runde bedeutete.

Die dritte Vertretung hatte zu Hause ein schweres Los. Gleich der erste Satz wurde deutlich mit 14:25 verloren. Doch der Spieß konnte in Satz 2 umgedreht werden. Überlegen wurde mit 25:17 der 1:1 Ausgleich geschafft. In den beiden folgenden Sätzen konnte man gegen die Schmalkalderinnen stark gegenhalten. Dennoch mussten die Sätze drei und vier denkbar knapp mit 25:27 und 22:25 abgegeben werden. Gegen Altenburg dann zeichnete sich schnell ab, dass die jungen VfBlerinnen nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten. Klare Satzergebnisse von 15:25 und 9:25 brachten schnell den 0:2 Satzrückstand. Mit den letzten Kräften kämpfte man im dritten Satz noch einmal gegen die Niederlage an, mit dem starken, aber trotzdem nicht erfolgreichen 23:25 war nach bereits zwei überstandenen Pokalrunden die Pokalreise für Suhl III vorbei.

Immerhin bleibt in der 5. Runde mit dem VfB II ein Team aus Suhl vertreten. Die Aufgaben werden aber keinesfalls leichter. Am 31. März muss man sich gegen die spielstarken und erfahrenen Erfurter Teams von SWE III (Thüringenligameister) und SWE II (Regionalligameister) messen. 

Es spielten:
VfB II: S. Menz, M. Eberhard, L. Schmidt, C. Schriever, E. Maschke, K. Lenz, D. Pfannschmidt
VfB III: S. Blaufuß, S. Peter, S. Conrad, L. Schöberlein, J. Becher, V. Vestner, C. Eckardt, M. Oeltermann, A. Uhlig