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b_150_100_16777215_00_images_nachwuchs_2011-2012_thueringenliga_2012-03-03_17.ps_tl_altenburg.jpgZu früher Anpfiffszeit (11 Uhr) startet am vergangenen Samstag das letzte Thüringenligaspiel für die 2. Mannschaft des VfB 91 Suhl in der laufenden Saison. Früh, da bereits 7:35 Uhr, gesteuert von Rolf und mit freundlicher Unterstützung vier dynamischer Fans, die Reise in die Skatstadt begann. Die fünf Ausfälle (Lenz, Habelt, Eberhard, Maschke, Seelig) wurden kompensiert durch vier Nachrücker aus der Oberligamannschaft. Leider blieb am Ende nur eine 0:3-Niederlage, welche allerdings keine Auswirkung in der Tabelle nach sich zog. Der 4. Platz kann den Suhlerinnen nicht mehr genommen werden, was einen durchaus positiven Saisonabschluss hinterlässt.

Aber der Reihe nach. In einer Ausweichhalle, welche den Ansprüchen der höchsten Spielklasse Thüringens nicht wirklich gerecht wird, starteten wir nach kurzer Aufwärmzeit in den ersten Satz. Die Findungsprozesse im Suhler Spiel machten sich natürlich bemerkbar. So liefen die Suhlerinnen einem permanenten Rückstand hinterher. Zur Mitte des Satzes gelang durch druckvolles Aufschlagspiel die Rückkehr in den Satz. Bei 18:18 ging plötzlich unerklärlicherweise nix mehr bei Suhl. Der wackeligen Annahme und dem ineffektiven Außenangriff gelang nicht mehr viel in dieser Phase, was die 18:25 Satzniederlage bescherte. So wie der Erste aufhörte, begann der Zweite. Noch unsicherer in Annahme und ohne jede Durchschlagskraft auf Außen liefen die Gäste dem Spiel und dem Rückstand hinterher. Bei 17:23 ging V. Vestner an den Aufschlag und brachte Suhl ins Spiel zurück. Beim 23:23 Ausgleich war Altenburg zur Auszeit gezwungen. Ein Annahmefehler sowie eine unglückliche Passwahl und damit dem Altenburger Block in die Karten spielend, musste die Suhler Hoffnung mit 23:25 begraben werden. Der dritte Satz verlief durchweg eng und umkämpft. Das starke Aufschlagspiel hielt Suhl im Satz. Auch im Außenangriff agierten die Gäste nun cleverer. Bei 24:23 hat Suhl die Chance zum Satzgewinn. Dieser blieb den Gästen aber an diesem Tag verwehrt. Zu unsicher agierte die zuletzt starke Annahme/Abwehr, sodass mit 24:26 der Satz und 0:3 das Spiel verloren ging.

Trotz der seltenen Umstände (früher Anpfiff, Halle), der kurzfristig neu formierten Mannschaft und dem Ergebnis, fällt das Fazit eher positiv aus. Die vier Nachrücker hinterließen einen sehr guten Eindruck und machen Mut auf mehr. Gerade ihre Leistung hätte einen Satzerfolg verdient. Leider blieben einige Stammkräfte hinter den Erwartungen zurück. So konnte gerade die Annahme und Abwehr nicht an die starken Leistungen aus den letzten Heimspielen anknüpfen. Trotz der Niederlage am letzten Spieltag ist der 4. Tabellenplatz der Thüringenliga die bisher erfolgreichste Saison der vergangenen Jahre und spiegelt einmal mehr den Aufschwung im Nachwuchs des VfB 91 Suhl wieder. Mindestens einmal ist das Team von Mathias Fritsch noch im Pokal gefordert. So steht in der 4. Pokalrunde des TVV-Pokals die Auswärtsfahrt gegen altbekannte Mannschaften vom SV Fortuna Pößneck (6. Oberliga) und USV Jena (2. Thüringenliga) auf dem Programm. Wieder in ungewohnt kleiner Halle wollen die Suhlerinnen ihr Können unter Beweis stellen, um einen erfolgreichen Saisonabschluss abzurunden.

Es spielten: S. Menz, L. Schmidt, C. Schriever, J. Haspel, D. Pfannschmidt, L. Schöberlein, S. Peter, S. Conrad, V. Vestner